Ende einer Ära. Öl als Energieträger hat keine Zukunft mehr. (Foto: Jim Nix / Flickr)
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US-Ölkonzerne investieren Milliarden in Fracking

Ölmultis bereiten sich auf tieferen und volatileren Ölpreis vor Das Ende des fossilen Zeitalters ist absehbar, wenn eine Klimakatastrophe verhindert werden soll. Trotzdem investieren US-Ölkonzerne Milliarden in die Übernahme kleinerer Konkurrenten. Das ist nur auf den ersten Blick ein Widerspruch. US-Energiekonzerne haben letztes Jahr massiv investiert: Exxon hat Pioneer für knapp 65 Milliarden US-Dollar übernommen…
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Skeptisch. Warum investieren Firmen nicht schon jetzt in den Naturschutz? (Foto: Screenshot BBC)
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„Bei der Biodiversität sind wir jetzt an einem Punkt, den die CO2-Märkte vor Jahrzehnten erreicht haben“

Der Umweltökonom Sophus zu Ermgassen erklärt im Interview, wie sich private Mittel für den Schutz der Artenvielfalt mobilisieren lassen Biodiversitätskompensationen sind eigentlich nicht neu. In Deutschland wurden diese im Jahr 1976 mit dem Bundesnaturschutzgesetz eingeführt. Warum gibt es plötzlich so viel Aufmerksamkeit dafür? Man muss zwischen Biodiversitätskompensationen und –gutschriften unterscheiden. Kompensationen sollen einen Schaden kompensieren,…
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Klimastamm. Diese Frau hat "ihre" Krise und damit ihren Stamm gefunden. (Foto: Alisdare Hickson / Flickr)
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Die Polykrise und ihre Traumata

Wahlen im Jahr 2024 werden auch durch Wahrnehmung der Krisen entschieden Früher gab es linke und rechte Parteien und es ging primär um die Wirtschaft. Doch dieses Jahr könnten die verschiedenen Krisen entscheidend sein, die die Welt seit einigen Jahren durchlebt. Insbesondere die Themen Klima und Migration vermögen Wähler zu mobilisieren. Das Jahr 2024 ist…
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Finanzrebell. Das wichtigste Klimathema steht bei den COPs gar nicht auf der Agenda: die Reform des globalen Finanzsystems. (Foto: Mike Muzurakis / IISD)
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Macron plant Revolution der Klimafinanzierung

Die internationale Finanzarchitektur muss für die Klimakrise fit gemacht werden Die Institutionen der globalen Finanzarchitektur wie die Weltbank sind 80 Jahre alt. Damals ging es um den Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg. Um heute der Klimakrise Herr zu werden, muss die Finanzarchitektur umgebaut werden und Frankreich hat da ein paar Ideen. „Die Säulen der grünen…
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Mann mit Plan. Sultan Al Jaber sprach im Januar an der Konferenz des Arctic Circles. (Foto: Unbekannt / Arctic Circle / flickr)
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Wie Sultan Al Jaber die Emissionen senken will

80 Prozent der Emissionslücke bis 2030 kann mit drei Maßnahmen geschlossen werden Wegen des permanenten Streits um Geld droht die Hauptaufgabe der UN-Klimakonferenz ins Hintertreffen zu geraten. Doch der designierte Konferenzpräsident Sultan Al Jaber hat einen Plan, um dies zu verhindern. Klimaschutztechnologien boomen. Die Investitionen in Erneuerbare, Batterien, Elektroautos und Wärmepumpen sind seit 2020 um…
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Jubiläum. Dieses Jahr hat das IWF und Weltbanktreffen zum ersten Mal seit 50 Jahren wieder in einem afrikanischen Land stattgefunden. (Foto: Grant Ellis / Weltbank)
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Weltbank wird auch zur Klimabank

Mehr Eigenkapital bekommt die Bank aber noch nicht Während der Internationale Währungsfonds auf eine Kapitalerhöhung hoffen kann, muss die Weltbank vorerst ihre bestehenden Mittel besser nutzen. Dadurch kann das jährliche Kreditvolumen um rund 16 Prozent gesteigert werden. Beim Jahrestreffen der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds (IWF) letzte Woche in Marrakesch haben die Mitgliedsländer der Weltbank…
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Schäden. Das Treffen findet nur einen Monat nach dem schweren Erdbeben in Marokko statt, dem 3000 Menschen zum Opfer gefallen sind. (Foto: Unbekannt / Marokkanisches Rotes Kreuz)
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Die Weltbank braucht mehr Geld

Klima- und Schuldenkrise machen Kapitalerhöhung erforderlich Das globale Finanzsystem ist in die Jahre gekommen und muss reformiert werden, damit es vor den aktuellen Herausforderungen bestehen kann. Das ist der Fokus beim Treffen von Währungsfonds und Entwicklungsbanken in Marrakesch. Am Montag hat in Marrakesch das Jahrestreffen der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds (IWF) begonnen. Dieses findet…
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Hämmerchen. Am Samstagmorgen konnte die Präsidentin der Konferenz, Anita Breyer vom Bundesumweltministerium, das neue Abkommen per Hammerschlag verabschieden. (Foto: Unbekannt / IISD)
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Zum ersten Mal werden Chemikalien global reguliert

Chemikalienverschmutzung übersteigt bereits die planetare Belastungsgrenze Die Verschmutzung der Umwelt durch Chemikalien verursacht Millionen Tote und große Schäden an den Ökosystemen. Trotzdem gab es bislang kein multilaterales Abkommen, das den Umgang mit Chemikalien regelt. Diese Lücke wurde nun geschlossen. Am Samstagmorgen konnte in Bonn eine Lücke im internationalen Umweltrecht geschlossen werden. An der fünften Weltchemikalienkonferenz…
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Schön, aber. Die Dickstielige Wasserhyazinthe ist die am weitesten verbreitete invasive Art der Welt. Die Art schadet Fischen indem Suîe den Sauerstoffgehalt senkt und Gewässer verschattet. (Foto: Wouter Hagens / Wikipedia)
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Die Schäden durch invasive Arten wachsen exponentiell

Neuer Sonderbericht zeigt, dass sich das Problem reduzieren lässt Invasive Arten sind eine Gefahr für die Artenvielfalt und verursachen auch finanzielle Schäden. Doch es gibt Instrumente, um das Problem und die Schäden zu begrenzen, wie ein neuer Sonderbericht zeigt. Am Montag hat der Weltrat für Biologische Vielfalt (IPBES) einen Sonderbericht zu invasiven Arten vorgestellt. [1]…
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Mittelmeer. Ob dieser Olivenbaum auch dieses Jahr so grün ist, ist leider unbekannt. (Foto: Unbekannt / Wallpaper Flare)
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Klimaerwärmung treibt die Preise für Agrarrohstoffe

Die meisten Rohstoffpreise liegen wieder auf Vorkriegsniveau Auf den Märkten für Agrarrohstoffe wird ein Faktor immer dominanter: die Klimakrise. Noch betrifft es einzelne Produkte wie Orangensaft und Olivenöl. Wegen der steigenden Temperaturen sind aber auch Grundnahrungsmittel von Dürre bedroht. Die Preise für die meisten Rohstoffe sind wieder auf das Niveau zurückgefallen, auf dem sie vor…
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