Erhört: Genau zu diesen beiden Themen will Andre Correa do Lago je einen Fahrplan entwickeln. (Foto: Mike Muzurakis / IISD/ENB)
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COP30 endet nach zwei Wochen mit dem Resultat von COP28

Der Fahrplan für den Fossilausstieg kommt – dank einem Verfahrenstrick An COP30 gab es kaum etwas zu verhandeln, nur die Anpassung an den Klimawandel. Im Zentrum standen daher andere Themen, insbesondere ein Fahrplan für den Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas. Dieser scheiterte aber an Petrostaaten und musste mit einem Kniff gerettet werden Die 30.…
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Kommentar: Ohne die USA sind die Klimaverhandlungen demokratischer

Die US-Regierung hat keinen einzigen Vertreter zur 30. UN-Klimakonferenz (COP30) in Belém, Brasilien, geschickt. Das ist folgerichtig, weil die USA Anfang nächsten Jahres zum zweiten Mal aus dem Paris Abkommen aussteigen. Die beiden Male sind allerdings grundverschieden: In der ersten Amtszeit von US-Präsident Donald Trump sind die anderen Länder davon ausgegangen, dass dessen Wahl eine…
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Heimspiel. Noch nie haben an einer COP so viele Indigene teilgenommen wie in Belém. (Foto: Antonio Scorza / COP30)
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Bei COP30 kommen alte Traditionen ins Wanken

Der Nord-Süd-Gegensatz zerbröselt und vielleicht kommt es sogar zu einer Abstimmung Bislang folgten UN-Klimakonferenzen dem Muster: Industriestaaten gegen Entwicklungsländer. Doch dieses Jahr scheint sich dieser Gegensatz aufzulösen. Der Grund dafür sind vier Themen, die gar nicht auf der Agenda stehen. Und dann ist da noch die Frage, wo COP31 stattfindet. Die erste Woche der 30.…
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Letzte Amtshandlung. Eigentlich ist Susana Muhamad bereits am 9. Februar aus innenpolitischen Gründen als Umweltministerin zurückgetreten. Auf ihren Wunsch hat sie nun aber die Konferenz noch zu Ende bringen können. (Foto Mike Muzurakis / IISD)
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Länder verabschieden Plan zur Finanzierung von Artenschutz

USA waren an den Verhandlungen nicht beteiligt Weltweit nimmt die Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten rapide ab. Aus diesem Grund wurden 2022 globale Biodiversitätsziele verabschiedet. Für deren Umsetzung gibt es nun auch einen Plan, woher die erforderlichen Mittel kommen sollen. Am Freitagmorgen ist in Rom die 16. UN-Biodiversitätskonferenz zu Ende gegangen. Dort wurde entschieden, wie…
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Vergeblich. Auch der Konferenzpräsident, der saudi-arabische Umweltminister Abdulrahman Abdulmohsen AlFadley, konnte die Länder nicht zu einer Einigung bewegen. (Foto: Anastasia Rodopoulou / IISD)
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Wüstenkonferenz scheitert an Dürrevertrag

Form eines Zusatzvertrags zur UN-Wüstenkonvention wurde auf 2026 vertagt Wegen des Klimawandels werden die Böden weltweit immer trockener und es kommt immer häufiger zu Dürren. Doch bislang gibt es kein internationales Instrument, um Dürren grenzübergreifend und proaktiv zu managen. Dabei bleibt es vorerst. Am Samstagmorgen endete in Saudi-Arabiens Hauptstadt Riad die alle zwei Jahre stattfindende…
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Endlich. Von der Leyen und die Präsidenten von Argentinien, Uruguay, Brasilien und Paraguay posieren für das obligate Familienfoto. (Foto: Dati Bendo / EU)
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EU schließt großes Freihandelsabkommen mit Südamerika

Nach 25 Jahren wurde ein Handelsabkommen mit den Mercosur-Staaten verabschiedet Für den künftigen US-Präsidenten Donald Trump ist „Zoll“ das „schönste Wort im Wörterbuch“. Doch die EU bleibt bei ihrer Politik der offenen Märkte und hat dabei kurz vor Jahresende einen Erfolg erzielt: Das Abkommen mit Brasilien und Argentinien ist beschlossen. Am Freitag haben die EU…
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Erntehelfer. Auch diese Bauern in Kambodscha profitieren von IDA-Geldern. (Foto: Chor Sokunthea / World Bank)
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Weltbank sammelt Rekordsumme für die ärmsten Länder ein

Geberkonferenz rekapitalisiert die Weltbanktochter International Development Association Es war der Lackmustest für die internationale Entwicklungspolitik: die Rekapitalisierung der Weltbanktochter, die für die ärmsten Länder zuständig ist. Dieser Test wurde nun knapp bestanden. Das Ergebnis der Rekapitalisierung aus dem Jahr 2021 konnte knapp übertroffen werden. Die Weltbank hat ihren Kapitalstock für die ärmsten Länder der Welt…
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Kommentar: EU muss Umweltallianz mit China schmieden

Lange sah es so aus, als könnte die internationale Umweltpolitik in einer von der Geopolitik abgeschirmten Nische existieren. Doch mittlerweile ist die globale Energiewende so weit fortgeschritten, dass sich manche Länder um ihr Geschäftsmodell sorgen. Insbesondere Saudi-Arabien hat dieses Jahr versucht, gleich bei drei Umweltabkommen Fortschritte zu verhindern, bei der Biodiversitäts- und der Klimakonferenz und…
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Überall. Plastik kann im menschlichen Körper und an den entlegendsten Orten der Welt nachgewiesen werden. (Foto: Kiara Worth / IISD)
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Saudi-Arabien verhindert Plastikabkommen vorerst

Konferenz in Südkorea hat nicht genug Zeit um das neue Abkommen zu verabschieden Die Erwartungen waren hoch: Ein „Paris Abkommen für Plastik“ sollte verabschiedet werden, das als „Polarstern“ eine Vorgabe für die Plastikproduktion enthält. Doch Plastik wird aus Öl hergestellt und eine Reihe ölexportierender Länder hat das verhindert. Die Welt wird weiter kein internationales Abkommen…
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Appell. Indien hat sich die Forderungen der NGOs zu Herzen genommen und hat versucht, Widerstand zu leisten, doch ohne Erfolg. (Foto: Mike Muzurakis / IISD)
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Klimahilfen werden auf 300 Milliarden Dollar erhöht

Neu beteiligen sich auch Entwicklungsländer zumindest indirekt an Klimafinanzierung Die UN-Klimakonferenz in Baku galt als die schwierigste seit Jahren, denn es ging um Geld. Doch trotz des widrigen geopolitischen Umfelds haben sich die Länder geeinigt: Mit einem Grundstock von 300 Milliarden Dollar pro Jahr sollen Investitionen von jährlich 1300 Milliarden ermöglicht werden. Die Klimakonferenz in…
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