Gefährliche Reise. Zugvögel werden mit riesigen Netzen gefangen wie hier in Ägypten. (Foto: Unbekannt / CMS)
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Ein Fünftel der wandernden Arten vom Aussterben bedroht

Die Bonn Konvention koordiniert grenzübergreifende Maßnahmen Die Zahl der Arten und Wildtiere geht weltweit zurück. Das gilt auch für wandernde Arten wie Zugvögel, Zebras oder Haie. Der Hauptgrund dafür ist das Jagen und Fischen, noch vor dem Verlust oder der Zerstückelung von Lebensräumen. Von der Saigaantilope gab es in Kasachstan im Jahr 2006 nur noch…
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Namensvetter. Dieses "Raumschiff Erde" wird vom Disney Konzern gemanagt. (Foto: Anthony Quintano / Wikimedia)
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Die planetare Allmend

Forschende fordern Revolution im globalen Umweltrecht Das Raumschiff Erde hat kein Gremium, das sich um die Funktionsfähigkeit des Systems kümmert. Das müsse sich ändern, wenn der Zustand der Erde stabilisiert werden soll, sagt eine neue Studie. Doch was in der Theorie schlüssig klingt, könnte in der Praxis scheitern. Der Planet Erde ist das ultimative Gemeingut…
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Skeptisch. Warum investieren Firmen nicht schon jetzt in den Naturschutz? (Foto: Screenshot BBC)
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„Bei der Biodiversität sind wir jetzt an einem Punkt, den die CO2-Märkte vor Jahrzehnten erreicht haben“

Der Umweltökonom Sophus zu Ermgassen erklärt im Interview, wie sich private Mittel für den Schutz der Artenvielfalt mobilisieren lassen Biodiversitätskompensationen sind eigentlich nicht neu. In Deutschland wurden diese im Jahr 1976 mit dem Bundesnaturschutzgesetz eingeführt. Warum gibt es plötzlich so viel Aufmerksamkeit dafür? Man muss zwischen Biodiversitätskompensationen und –gutschriften unterscheiden. Kompensationen sollen einen Schaden kompensieren,…
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Hämmerchen. Am Samstagmorgen konnte die Präsidentin der Konferenz, Anita Breyer vom Bundesumweltministerium, das neue Abkommen per Hammerschlag verabschieden. (Foto: Unbekannt / IISD)
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Zum ersten Mal werden Chemikalien global reguliert

Chemikalienverschmutzung übersteigt bereits die planetare Belastungsgrenze Die Verschmutzung der Umwelt durch Chemikalien verursacht Millionen Tote und große Schäden an den Ökosystemen. Trotzdem gab es bislang kein multilaterales Abkommen, das den Umgang mit Chemikalien regelt. Diese Lücke wurde nun geschlossen. Am Samstagmorgen konnte in Bonn eine Lücke im internationalen Umweltrecht geschlossen werden. An der fünften Weltchemikalienkonferenz…
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Schön, aber. Die Dickstielige Wasserhyazinthe ist die am weitesten verbreitete invasive Art der Welt. Die Art schadet Fischen indem Suîe den Sauerstoffgehalt senkt und Gewässer verschattet. (Foto: Wouter Hagens / Wikipedia)
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Die Schäden durch invasive Arten wachsen exponentiell

Neuer Sonderbericht zeigt, dass sich das Problem reduzieren lässt Invasive Arten sind eine Gefahr für die Artenvielfalt und verursachen auch finanzielle Schäden. Doch es gibt Instrumente, um das Problem und die Schäden zu begrenzen, wie ein neuer Sonderbericht zeigt. Am Montag hat der Weltrat für Biologische Vielfalt (IPBES) einen Sonderbericht zu invasiven Arten vorgestellt. [1]…
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Artenreich. Im Amazonas leben auch Faultiere. (Foto: camejex / pixabay)
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Kein Beschluss zum Stopp der Entwaldung beim Gipfel der Amazonasländer

Staatschefs wollen Kooperation beim Schutz des Regenwalds verbessern Der Amazonasregenwald droht an einen Kipppunkt zu gelangen und abzusterben. Das wollen die acht Länder, die sich den Wald teilen, verhindern. Dazu wird die Kooperation in vielen Bereichen gestärkt werden. Zudem wollen die Länder mehr finanzielle Unterstützung durch die Industriestaaten. Am Mittwoch ist in der brasilianischen Großstadt…
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Nairobi. Franz Perrez unterhält sich mit Inger Andersen, der Chefin des UN-Umweltprogramms. (Foto: Unbekannt / UNEP)
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„Jedes Zehntelgrad weniger ist ein riesiger Erfolg“

Der frühere Schweizer Umweltbotschafter Franz Perrez erklärt im Interview die Rolle des Umweltvölkerrechts Sie waren 2015 an der Aushandlung des Paris Abkommens beteiligt. Funktioniert das Abkommen so wie man sich das damals vorgestellt hat? Das Paris Abkommen war ein grosser Erfolg. Gewisse Teile funktionieren, so sind alle Länder ins neue Klimaregime eingebunden. Was aber noch…
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Kommentar: Doppelwumms für den Artenschutz

Das am Samstagabend in New York verabschiedete Hochseeabkommen ermöglicht zum ersten Mal die Ausweisung von Schutzgebieten in der Hochsee, also in Gebieten außerhalb der 200-Meilen-Zone (370 Kilometer). Zuvor waren Schutzgebiete dort nicht möglich, da keine Rechtsgrundlage bestand. Es ist das zweite für den Artenschutz wichtige Abkommen in drei Monaten. Im Dezember waren die neuen, globalen…
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Noch frisch. Zwei Wochen zuvor hatte Rena Lee aus Singapur die Konferenz eröffnet, die schliesslich zum Er5folg führte. (Foto: IISD/ENB / Mike Muzurakis)
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Revolution im Seerecht

UN-Konferenz ermöglicht Ausweisung von Schutzgebieten in der Hochsee Die Meere außerhalb der 200-Meilen-Zone sind ein nahezu rechtsfreier Raum. Daher gab es keine Rechtsgrundlage um dort Schutzgebiete zu schaffen, in denen kommerzielle Aktivitäten verboten sind. Diese Lücke im internationalen Recht wird nun durch ein neues Abkommen geschlossen. Konsens durch Erschöpfung. Diese altbewährte Methode der internationalen Umweltdiplomatie…
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Sauber. Die Kisten von Hortica genügen den Reinraumanforderungen der EU. (Foto: Hortica)
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Cannabisanbau vertikalisiert die Landwirtschaft

Mit „Vertical Farming“ soll die Umweltbelastung durch die Landwirtschaft reduziert werden Die Hersteller von Systemen für die hochtechnisierte Produktion von Lebensmitteln in Gebäuden profitieren davon, dass bei der Cannabisproduktion nicht die Kosten im Vordergrund stehen. So können sie dank Cannabis wachsen und die Kosten senken. Die Produktion von Nahrungsmitteln geht mit schweren Umweltbelastungen einher: Sie…
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